Die Stadt Grossröhrsdorf mit dem heutigen Ortsteil Kleinröhrsdorf
war Zentrum der Textilproduktion mit Spezialisierung auf Gurt- und
Bandweberei. Aus den im häuslichen Nebenerwerb betriebenen
Kleinst- und Manufakturbetrieben entwickelten sich in der 2. Hälfte
des 19. Jahrhunderts Fabriken und Industrieunternehmen.
Das Fabrikgebäude in Kleinröhrsdorf zählte zu den kleineren
Fabriken. Es wurde 1893 durch S.E. Schöne als Betriebserweiterung
einer bereits im benachbarten Wohnhaus betriebenen Manufaktur
erbaut. Ab 1960 wurde die Firma unter staatliche Beteiligung gestellt,
1972 vollständig enteignet und später in den VEB Bandtex Pulsnitz
eingegliedert. Nach mehrjährigem Leerstand ist das Gebäude bis
1997 von einem Karosseriebetrieb genutzt und teilweise umgebaut
worden.
Hier wurden die Räume im Obergeschoss als Büro- und
Atelierräume, der ehemalige Websaal im Erdgeschoss als
Werkstattraum genutzt. Dach- und Kellergeschoss standen als Lager-
bzw. Werkstattfläche zur Verfügung.
Ein Teil der Werkstattfläche wird von Klavier- und Cembalobauer
Markus Worm genutzt. Gern verweise ich an dieser Stelle auf seine
Internetpräsenz.
Wende 1989 und der Wiedervereinigung 1990 folgte die schlagartige
Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen hat sich Plagwitz zu einem
Gewässern, wie den gefassten Flusslauf der Weißen Elster und den
Das Büro befindet sich innerhalb der Räumlichkeiten von Murzik
Architekten.
bearbeitet. Der Schwerpunkt hat sich auf Befundungen,
2025
Auflösung der Werkstatt in
Großröhrsdorf, vollständiger
Umzug nach Leipzig
2023
Eröffnung des Büros in Leipzig
2008 - 2010
postgraduales Masterstudium
Denkmalpflege und
Stadtentwicklung,
TU Dresden - Fakultät Architektur,
(Prof. Jürg Sulzer, Dr. Ingrid Scheurmann)
Abschluss als Master of Science
(M.Sc. Denkmalpflege/ Stadtentwicklung)
2006 - 2009
Initiation und Entwicklung der
Datenbankanwendung
"dored-Dokumentationssystem fürRe-
stauratoren und Denkmalpfleger",
Gemeinschaftsprojekt mit duplex GmbH
Dresden und IBIGG
seit 1997
Wohn- und Arbeitsort in Kleinröhrsdorf
seit 1991
freiberufliche Tätigkeit als Restaurator
1988 - 91
Studium Restaurierung von
Wandmalerei und Architekturfassungen
an der Fachschule Potsdam
1987-88
studienvorbereitendes Praktikum in
Weimar: Mitarbeit bei der Restaurierung
des Festsaales im Wittumspalais
1983-87
Ausbildung zum Tischler, Abitur, prakti-
sche Ausbildung und Arbeit als
Drechsler
Diplom-Restaurator, M.Sc.
Von Beginn der freiberuflichen Tätigkeit an stand die Kooperation mit
Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachrichtungen im
Vordergrund. Inzwischen besteht ein etabliertes Netz aus Partnern,
mit denen gemeinsam restauratorische und denkmalpflegerische
Aufgabenstellungen bewältigt werden.
Die Zusammenarbeit wird als Arbeitsgemeinschaft oder über
Nachunternehmer-Vereinbarungen geregelt. Üblicherweise verfügen
die Mitwirkenden über einen Abschluss als Diplom-Restaurator oder
als Restaurator im Handwerk.
Nutzung beendet
(08/2025)